Samstag, 19. Januar 2013

Familienformen...

Gestern beim Einspielen stand ich am Fenster und schaute raus...
Draußen ging eine Familie vorbei...
Eltern und drei Kinder: Ein Erwachsener und zwei Mädls irgendwo zwischen 12 und 14 Jahren...
Der große Altersunterschied bedeutet ja, dass es die zweite Ehe ist, natürlich muss das nicht sein, aber bei dieser Familie weiß ich es eben...

Aber was ist denn die ideale Familienform?
"Also ein zweites Mal zu heiraten kann nicht früh beabsichtigt sein, aber sicherlich können auch hier die Mitglieder glücklich sein"
Also ist es sicherlich ein gutes Modell...
"Aber lass uns mal überlegen...
Eigentlich ist das Modell ja egal...
lass uns doch mal das ideale Verhalten der Eltern herausfinden, bezüglich Familien mit Eltern und Kindern (Egal, wieviele und aus welchen Ehen diese kommen...)"
Hmm, wichtig soll auf jeden Fall die Erziehung der Kinder sein!
"Welche Bedingungen gelten denn dafür? Was muss gegeben sein, dass das funktioniert?"
Erziehung muss im Anfangsstadium von den Eltern ausgehen. Sie müssen für das Kind da sein und mit ihm Umgang haben...
Das Kind braucht zu Anfang EINE Bezugsperson (Mutter), der Vater wird schnell zur zweiten Bezugsperson, aber weitere, wie Tagesmutter, Erzieherin in einder Krippe oder irgendwelche Omas oder Opas überfordern das Kleinkind nur. Dann geht die Bindung an die Eltern, die ja so wichtig ist für Vertrauen, Liebe und Zuwendung, verloren.
"Gut, also das Kind wird in den Kindergarten dann ab dem vierten Lebensjahr gegeben. Vorher aber nicht!! Dort kann es dann sozialen Umgang lernen (wie man mit gleichaltrigen umgeht), Freunde für später werden hier kennengelernt. Sowas ist auch sehr wichtig!"
 So, schnell noch das nächste Stück überlegen und weitergehts.
 Aber was ist denn für das Kind im Kindergarten besser? Ganztags oder nur halbtags dort zu sein?
"Naja, wenn es nicht anders geht, so muss es eben in Kauf genommen werden, das Kind auch nachmittags nicht zu sehen..."
Ja, die aufgebaute Beziehung zu den Eltern darf nicht irgendwie "überschrieben" und dadurch verdrängt werden, dass es nun die "Peers" (Fachbegriff für die Gleichaltrigen) gibt. Das heißt, dass die Eltern (bzw. ein Elternteil) das Kind nur Halbtags abgeben und am Nachmittag dann wieder Zeit haben, diese mit dem Kind zu verbringen. Am Nachmittag kann das Kind ja auch Freunde zum Spielen einladen.

"Gut, jetzt haben wir das aus der Sicht des Kindes betrachtet, im nächsten Post wird die der Eltern beleuchtet...."

6 Kommentare:

  1. man erkennt ganz klar die bayerische Sozialisation.

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  2. Könnten Sie bitte zu Ihrer Behauptung noch Begründung und Beispiel liefern? Es ist leider nicht ganz klar, auf was Sie das beziehen und was Ihrer Meinung nach in anderen "Sozialisationen" anders ist...

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  3. "Die Kinder sollen bis zum vierten Lebensjahr zu Hause bleiben, am besten bei der Mutter." Diese Sichtweise habe ich hier verstärkt wahrgenommen. Und weil du schreibst, so sollte es sein, behaupte ich, das liegt an deiner bayerischen Sozialisation. Muss aber nicht so sein.

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  4. Warten Sie mal ab...
    Ob das an der bayerischen Sozialisation liegt, wage ich zu bezweifeln...

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  5. Was soll ichn abwarten?und warum bezweifelst du?

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  6. Bitte warten Sie den oben angekündigten Post ab...
    Das Thema ist noch nicht abgeschlossen

    Die eigene Meinung ist, gerade bei mir, nicht an der der "bayerische Sozialisation" orientiert... (in den meisten Fällen sogar ihr entgegegerichtet)

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