Um die Frage nach so vielen Konflikten beantworten zu können, muss man erst mal der Frage nachgehen, warum Menschen überhaupt etwas tun. Was die Kraft ist, die den Menschen dazu antreibt, etwas zu tun. Der Mensch kommt nämlich nicht von sich aus auf die Idee, etwas zu tun...
Der Arbeiter baut ein Haus. Der Manager organisiert. Bürgermeister verwaltet und trifft Entscheidungen und hält (nicht zu knappe, nach Ankündigung "sich kurz fassen zu wollen") Reden.
Einige Beispiele. Warum arbeiten sie?
Naja, sie wollen Geld verdienen und mehr oder weniger ihren Traumjob ausüben. (Klar, der Job des Bürgermeisters ist nur selten ein Job fürs Leben...).
Warum braucht man denn Geld?
Geld ist eine Tauschware. Man kann damit etwas erwerben.
Indirekt tauscht man über das Geld seine eigene Arbeitskraft gegen die einer anderen Person oder eine Ware, die meistens auch die Arbeitskraft beinhaltet. Das, was man kauft, kann man sich aussuchen.
=> Unterm Strich verdient man Geld, um eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Man verdient Geld für sich. Jeder in der Gesellschaft arbeitet übrigens, um jemanden anders das Leben zu erleichtern (Auf den ersten blickt machen das Lehrer nicht, aber auf den zweiten schon...).
Hmmm.
Welche Dinge kann man noch durchgehen?
Achja, genau...
Zwei Personen stehen voreinander.
Franz und Peter.
Franz hat Lust, Peter eine so richtig mal runterzuhauen...
Welche Kraft hält ihn davon ab, es zu tun?
Naja, er müsste diese Tat vor sich selbst, vor Gott (gilt natürlich nur für gläubige Menschen), aber auch vor anderen verantworten.
Deshalb lässt er seine Hand in der Hosentasche...
Er macht es für sich.
Grundvorraussetzung ist natürlich ein ausgeprägtes Gewissen.
Andere Frage:
Warum spendet jemand für Kinder in Afrika? Oder hilft ihnen eventuell sogar direkt in einem freiwilligen sozialen Jahr?
Oke, hier ist es ein bisschen übertrieben zu sagen, man macht es ausschließlich, damit es einem selbst besser geht. Aber sicherlich spielt diese Argumentation eine wichtige Rolle. Ist ja ein schönes Gefühl, was für Menschen getan zu habe.
=> Also, das Ergebnis ist, dass jeder sich in Taten selbst wiedererkennen will und zumindest vieles indirekt für sich selbst macht. Ich nenne dieses "Etwas", das uns nun Anlass zu jeder Tat gibt, mal das Ego. Wer bessere Namensvorschläge hat, möge sich bitte bei mir melden. Eine weitere Differenzierung erfolgt im nächsten Post, um dann später die Ursprungsfrage beantworten zu können... Also: bitte noch nicht bei Unklarheiten kommentieren... einfach abwarten und Tee trinken, die Konkretisierung wird in nicht allzu langer Zeit kommen...
Na nu machstet aber spannend hier.
AntwortenLöschendatt is durschaus jewollt...
AntwortenLöschenzusätzlisch hann ich mir jedacht:
datt is zu lange, datt guggt ja keiner an, wa? ;)
Warten ist nicht meine Stärke aber neugierig bin ich nun doch geworden!
AntwortenLöschenhaste jut jedacht, Herr Müller.
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